Auf einer ganz interessanten Blog-Post von Readwriteweb hat der Verfasser Alex Iskold über seine Erfahrung mit dem Medium Papier gesprochen. Er schätzt, dass die Bedeutung das Papier als Informationsträger in der Zukunft abnehmen wird und sogar verschwinden kann. Es ist eine Entwicklung, dass das Papier von digitalen Medien ersetzt werden.
After serving civilization for centuries, paper is receding and giving in to new, digital forms of persisting and transfering information. We feel both sentimental and relieved because of our love-hate relationship with paper. The increasing shift towards digitization is visible across industries and sectors.
In diesem Zusammenhang mit der Präsentation von Herrn Hobohm, nämlich die Bibliothek aus Nutzersicht ist wie eine Büchersammlung bzw. sie hat enge Beziehung mit dem Medium Papier. Das macht mir Angst, wenn die Leute über Tod des Papiers sprechen, werden sie vielleicht auch irgendwann über Tod der Bibliothek sprechen? Aber aus Sicht des Verfassers werden die Bücher doch nicht ganz verschwinden, es gibt Menschen, die gerne das echte Papier blättern, in Buchladen/Bibliothek entdecken und die Bücher gerne riechen. Aber damit die richtige Informationen schnell zu finden, die Situation könnte nicht lange bleiben.
Seit Jahren haben die Bibliotheken sich bemüht, mehr digitale Informationen anzubieten. Ich frage mich, warum das Bibliotheksimage nicht viel verändert hat. Ist das Problem vom Marketing? Informationsstruktur der Bibliotheksangebote? Freier Zugang zu Informationen und DRM? oder ist es eine Verständnisfrage der Bibliothekar?
der SL-Experte Sebastian Kürpers hat heute ein Buch in Second Life gelesen, er berichtet, dass er für das Buch 750 Linden Dollar gekauft hat und fand er:
auf jedenfall hab ich mal durchgeblättert und es macht einen guten Eindruck.
ich freue mich sehr als Bibliothekar, dass er in der virtuellen Welt das “alte” Medium - Buch noch nicht vergessen hat. Es wäre wahrscheinlich für ihn viel besser, wenn er (Bibliotheksnutzer?) in einer virtuellen Bibliothek das Buch “ausleihen” könntet.
1. MyLibrary:
mit der Personalisierung von einigen Buch-Suchdienste (eine ausführliche Vorstellung gibt es hier) startet google book search jetzt auch die neue MyLibrary-Funktion, die gesuchten Büchern können in eigenem “Bücherregal” hinzufügen und google book search bietet zusätzlich noch an: RSS, Tagging, die Bücher zu kommentieren, Datensätze im- und exportieren. (Ein Beispiel) 2. Clip-Sharing:
die Nutzer können einen bliebigen Text aus einem Buch (dessen Urheberrecht schon abgelaufen ist) markieren, der Text kann entweder als Bilddatei oder als lesbarer Text weiter zitiert oder im Website verwendet werden.
3. Popular Passages:
häufig zitierte Texte werden aufgelistet, man kann leicht verfolgen, welche Bücher zitiert haben.
Träger der Information verändert sich, nicht nur wegen der technischen Entwicklung und auch das menschliche Verhalten von Information verändert sich.
Die Bedeutung einer Informationseinrichtung, die in Mitte der Informationsgesellschaft steht, wird wahrscheinlich in der Zukunft abnehmen, weil der Informationablauf geht mehr in der Richtung Erfahrungsaustausch oder Kommunikation unter den Kunden der Bibliothek. Das sieht man eindeutig bei der Entwicklung von dem neuen Phänomen Web2.0, Bibliothek ist nicht mehr einfach ein Ort, dass man dort Informationen einseitig bekommen kann, sondern sie soll mit ihre Medien eine Informationsplattform anschaffen, auf dieser plattform die Kunden kommunizieren oder auch Erfahrung austauschen können. Egal diese Plattform physisch oder auch virtuell existiert.
Die Veranstaltung „Lebende Bücher in Ihrer Bibliothek“ möchte einen Teil dazu beitragen, Menschen näher zusammen zu bringen und die zwischenmenschliche Toleranz sowie den Respekt für verschiedene Lebensarten in einer vielfältigen Gesellschaft zu fördern.
Die “Living library” bietet ein besonderes Erlebnis, das über das Lesen eines normalen Buches weit hinaus geht: Die „Bücher“ in der „Living Library“ leben und können selbst etwas erzählen. Diese Bücher sind Menschen. Diese Menschen sind „Lebende Bücher“!
Über die Veranstaltung werde ich noch laufend berichten.
2007/200 pp/softbound/ISBN 978-1-57387-297-3 $29.50
Two of the first and most original thinkers on Library 2.0 introduce the essential concepts and offer ways to improve service to better meet the changing needs of 21st century library users. Describing a service model of constant and purposeful change, evaluation and updating of library services, and user participation, the book both outlines the theoretical underpinnings of Library 2.0 and provides practical advice on how to get there. From incorporating technology to reaching “the long tail,” from getting buy-in to maintaining momentum, all aspects of Library 2.0 are covered—and its myths debunked.
(via:mstephens7)
Eine ähnliche Funktion nach Farbe der Bücher zu suchen wird in der University of Huddersfield Library versucht, man gibt den Wert einer Farbe ein und die Bücher, die ausgewählte Farbe haben, wird dann das Bilder Datei angezigt, wenn man auf den Büchern anklickt, landet man sofort in dem Bibliothekskatalog.
Google visualisiert die geographischen Orte, die in einem Buch erwähnt wurden, so hat Google Books Search in seinem Blog berichtet.
Wenn man jetzt in Google Book Search nach einem Buch sucht, wird bei dem “more about this book” auch die Orte in dem Buch mit Google Map angezeigt. Umgekehrt wenn man die Orte auf der Landkarte anklicken, wird ein Link zu einer oder mehrere Seitenzahl angezeigt und klickt auf der Seite, wird der Ort als Stichwort in dem Buch wieder angezeigt.
Auch wie bei Google Book Search kann man bei Live Search Books Teil eines Buches in PDF unterladen und bei LiveSearch gibt es die Zusatzfunktion, dass man die gescannten Bücher in Volltext suchen kann.
Aus der Google Erfahrung geht Live Search Books ganz vorsichtig mit dem Urheberrecht, wird wahrscheinlich viel mit Verlag und Bibliothek zusammenarbeiten:
“We feel very strongly about copyright. All the library scanning we do is (noncopyright) stuff, and then we work with publishers to produce (copyright) stuff. We don’t do any mass scanning of in-copyright works,” (news.com)
ein interessantes Video in Youtube wird gezeigt, ein neuer Supermarkt wird gerade in China geöffnet, besonderes ist, dass die Kunden auf einem Wagen sitzen können und der Wagen bringen sie automatisch zu den gewünschten Warenregale.
ich kann mal träumen, wenn die alle Bücherregale wären
Als das Buch《The Long Tail》im Handeln kommen, wird es schon hier in einem Video vorgestellt.
Ich wundere mich, wie der Apt Studio das Marketing für ein Buch macht, so ein komplizierter Begriff wird in ca. 2 Minuten in ein Video klar erklärt, das Video befindet sich als Marketinginstrument natürlich auch bei Youtube.