Es war wieder eine wunderschöner Bibliothek(ar)stag für mich, nicht nur wegen 500 Euro und den Preis, den ich in Mannheim bekommen habe und besonderes war viel Gespräch auf dem Bibliothekartag macht mir wieder Mut und Freude an Bloggen.
Die Preisverleihung am letzten Freitag war ein bisschen ungünstig und auf dem Programm ist es auch ein bisschen versteckt, so dass eigene Leute, die ich offiziell für das Mitwirken meiner Diplomarbeit bedanken wollte, nicht da sein konnte. In dieser Stelle möchte ich noch einmal meine Danksagung hier schreiben:
Besonderes möchte ich mein erster Gutachter Herr Hobohm bedanken. Die vierjährige Ausbildung in der FH Potsdam habe ich von ihm nicht nur viele Fachkenntnisse und neue Trends der Bibliothek kennengelernt, besonderes für mich, der von chinesischen (asiatischen) Schulsystem geprägter Student, war die “Freiheit” in der deutschen Hochschule ganz wertvoll. Die Freiheit meine ich natürlich nicht, dass die deutsche Studenten ausschlafen können, sondern sie studieren in einem “nicht-strukturierten” Lernsystem, sie haben freie Hände nach eigenen Interesse zu studieren und haben viele Möglichkeit zusammen mit Professoren und Kommilitonen über das Lerninhalt austauschen, so macht das Studium in der FH-Potsdam wirklich viel Spaß!
Auch mein zweiter Gutachter Lambert möchte ich bedanken, dass wir super zusammen gearbeitet haben, als Sozialwissenschaftler und Bibliothekar gab Lambert mir ganz verschiedenen Ideen aus sozialwissenschaftlichen Aspekte, die für die Arbeit ganz wichtig war und auch alle Biblioblogger möchte bedanken, wenn ihr die Arbeit lest, könnte ihr bestimmt viele interessante Ideen auch von euch entdecken.
Ich kann gar nicht vorstellen, dass diese Arbeit ohne Blog, ohne Web2.0 und ohne so viele Austausch und Unterhaltung gelingen kann, deswegen muss ich meine Danke auch mal hier diesem Plattform schreiben.
von 29.10 bis 02.11 hat die Weiterbildung der wissenschaftliche Bibliothek in Baden-Württemberg stattgefunden. Fokus der Veranstaltung geht diesmal um Web 2.0, Bibliothek 2.0 und Bibliothekar/in 2.0.
Auf der Del.icio.us-Seite von Anne bin ich erst heute auf dem informative Wiki gelandet. Alle Präsentionen und Unterrichtsmaterialien zu der Veranstaltung kann man dort herunterladen. Wie ich auf dem Wiki-Seite erfahren habe, haben die Teilnahmer fünf Tage lang intensiv mit dem Thema Web2.0 und Bibliothek2.0 beschäftigt. (natürlich mit Pause)
Der erste Tag wird das Thema Web2.0 und die gängige Tools vorgestellt, (ich habe mich besonderes gefreut, dass Herr Bescherer ein Vortrag über Second Life gemacht hat.) die folgenden Tagen haben die Teilnahmer verschiedenen Tools ausprobiert, Bibliothek2.0-Projekte in verschiedenen deutschen Bibliotheken angehört und sich auch Gedanken für eigene Bibliothek gemacht.
wer über das Thema Bibliothek2.0 mehr informieren möchte, ist das für die Veranstaltung eingerichtete Wiki eine sehr gute Informationsquelle.
Die dritte chinesische Blogger Konferenz findet heute in der Hauptstadt Beijing statt, über 300 Blogger aus weltweit versammeln sich in Beijing, diskutieren das neue Zustand und Entwicklung des Internets und haben gemeinsam (fast 100 Blogger) die Peking Ente gegessen.
ich bin nicht nur sehr eifersüchtig wegen der Ente und auch die Themen, die auf der Konferenz diskutiert werden, sind sehr interessant.
* Current hotspots in China and grassroots culture
* The big trend and signals of future development in China Internet ecosystem
* Impact of emerging social media and opportunities for businesses and society
* Global links and dialogues
* Original innovations and venture opportunities
* Mashup and digital creations from bottom-up
* Hacker and geeks culture in China
* Sharism and sharing economy
* Wiki,Wikipedia and future use in China
* Web 2.0 in NPO/NGO
* Education 2.0
Die meisten von ihnen schreiben kurz und schnell in Twitter, was sie auf der Konferenz gehört und gesehen haben. Wenn ich das lese, habe ich einfach das Gefühl, das ich auch in der Konferenz bin. (In dem Konferenzraum wird noch ein rießigen Bildschirm für Anzeigen das Microblogging aufegestellt.)
Es ist eigentlich nicht das erst Mal, dass ich ein Konferenztwitter verfolgen. Patrick hat schon auf diesjähriger Internet Librarian International Konferenz ein Experiment gemacht. Für mich war das Experiment sehr sinnvoll, so dass ich durch seine Bericht mitdenken kann. Er sagte mir, dass das Konferenztwitter sehr anstrengend war, aber ich kann vorstellen, wenn er genau so viel über die Konferenz berichten will, wäre das Konferenzbloggen noch anstrengender und auch nicht so rechtzeitig.
Twitter und Microblogging wird bestimmt ein interessantes Thema für Bibliothek, ich werde das Thema weiter verfolgen und bei nächster Konferenz auch selbst mal twittern.
Herr Seadle sprach über die neue Veränderung des Instituts, für mich ganz interessant war seine Meinung über die Funktion der Professoren. Nach seiner Meinung sind die Professoren eigentlich kein Wegweiser, sonder sie sollen die Studenten Idee geben, lassen sie sich weiter denken und mit anderen Studenten austauschen und miteinander lernen(sprechen), nach seiner Erfahrung können genau die Studenten in den zukünftigen Arbeitsplätze selbst denken, also die Studenten sollten sozusagen mehr Bier zusammen trinken
In meinem vierjährigen Studium habe ich diese “Freiheit” in der FHP schon gespürt, Vergleich mit meinem abgebrochenen Studium in China habe ich nicht nur selbst gedacht, sondern viel von meinen Kommilitonen gelernt. Die Meinung von Herrn Seadle kann ich absolut zustimmen.
Herr Hobohm hat heute ein Vortrag über das Thema “Bibliothek(swissenschaft) 2.0 – neue Auflage oder Wende in Forschung und Lehre?” erhalten, er gab eine Überblick über die Zukunft der Bibliothek (von Bibliothek 2.0 bis Bibliothek 4.0), also wie die Bibliothek als eine Informationseinrichtung in der Technik ständig entwickelten Gesellschaft nach Interesse der Kunden sich bewegen sollen. (vielleicht schreibt er noch ein Artikel über das Thema, es war sehr informativ!)
Anschließend stellte er kurz über die diesjährige Diplomarbeite aus dem Fachbereich Informationswissenschaft, erstaunlichweise sind sehr viele Themen auf dem Ergebnis “Bibliothek - ein Ort der Kommunikation” gekommen, egal die Arbeit über Leseförderung, Bibliothekskatalog, Web 2.0, virtuelle Welt und “Lebende Bücher” sind. Die Bibliothek soll vielleicht erst klar machen, wofür sie für ihre Nutzer da sind, sie sollen nach Mediennutzungsverhalten und Interesse ihren Kunden orientieren und ständig bewegen. (sorry, dass ich so formuliere, vielleicht stimmt die Situation?)
die Hamburge Bibliotheken starten jetzt ein ganz neues Projekt mit dem schönen Name “Beluga”, damit die dortigen Bibliotheken das Katalog 2.0 ermöglichen sollen. Sehr spannend, was der zukünftige Katalog neue Funktionen haben wird.
Von dort können Informationen über Bücher und andere Literatur automatisch in die E-Learning-Umgebungen exportiert werden.
Die gesamte Hochschulgemeinde ist aufgerufen, sich an der Erschließung der Literatur durch Vergabe eigener Schlagworte zu beteiligen, dauerhaft Literaturlisten anlegen und für andere zur Einsicht zu öffnen.
Sperker Sessions:
MLibrary 2.0: The Future is Now (June
Gaming & Social Networking, A New Direction for Libraries (July 31)
Workshop Sessions:
Blogs & RSS (June 14)
Social Tagging: What is it and what does it have to do with the library? (June 21)
Do you Social Network? (June 2
Next Generation OPACs (July 12)
Podcasting & YouTube (July 19)
LibX & Zotero: Firefox Extensions for Librarians and Library Patrons (July 26)
Nach verschiedenen Workshops müssen die Teilnehmer entsprechend 13 Aufgaben innerhalb des Forums erledigen und ein gemeinsames Blog schreiben, um die Ideen austauschen zu können. Ziel des Forums ist:
It is our goal to provide the theoretical framework and practical skills that will enable us as an organization to begin incorporating MLibrary 2.0 concepts into our services. Create, Share, Network… attend the MLibrary 2.0 Forum Series!
ich glaube, dass das erstmal der Fachbegriff “Bibliothek 2.0″ an die Bibliotheksnutzer vorgestellt wurde, interessant war zu sehen, wie die Zuhörer auf dem Thema reagiert, aus meinem Auge können die Zuhörer in zwei Gruppen unterscheiden, eine kann man fast als Web 2.0-Experten definieren, die wahrscheinlich schon lange mit dem Thema beschäftigt haben und andere sind die Bibliotheksnutzer, aber leider haben kaum jemand über 2.0-Angebote in der Bibliothek informiert.
es war eine ganz tolle Veranstaltung, dass die Bibliotheksnutzer Gelegenheit haben über Zukunft ihrer Bibliothek zu diskutieren, vielleicht sollen die Bibliotheken in der Zukunft mehr machen und lassen ihre Nutzer über neue Angebote und Möglichkeit auch informieren.
Update: Sibylle hat schon die Folien in Slideshare hochgeladen und kann hier als PDF unterladen
Bei dem Kongress “Computers in Libraries 2007” wurde den Preis InfoTubey ausgegeben, der Preis ist für den fünf besten innovativ Videos über Bibliothek, die in YouTube gestellt sind:
(Logo von der Konferenz ist das chinesische Zeichen “Veränderung”)
Nach dem Motto “Wegen dir, verändert sich das Service” findet in dieser Wochenende die zweite chinesische Bibliothek2.0 Konferenz in Xiamen statt. Zum Glück (oder vielleichtwegen mir ;-)) wird die Konferenz auch im Internet Live übertragen.
Das Programm sieht ganz umfangreich und interessant aus, die Auskunftsdienst mit verschiedenen Web2.0 Applikationen ist stark ausgeprägt, Blog und Wiki als interne und externe Kommunikationsinstrument wird auch viel diskutiert, ganz spannend wird in einem Vortrag über Einsatz von OpenID in Bibliotheksbereich erklärt und morgen werden die chinesischen Bibliothekaren ein Workshop über das Thema “wenn Amazon übernimmt die Bibliothek” diskutieren.
Eine Präsentation hat mir sehr gut gefallen, das Begriff Bibliothek2.0 wird in vier Sätzen umgefasst:
Week One (May 25): Introduction to Libraries in Virtual Worlds
Week Two (June 1): Second Life 101
Week Three (June 8): Collections, Resources, and Exhibits in Virtual Environment
Week Four (June 15): Reference and Information Services in Virtual Worlds
Week Five (July 6): Managing and Working in a Virtual Library or Department
Week Six (July 13): Skills Needed by 21st Century Librarians in Virtual Worlds