Wie Monika Bargmann gerade im Blog geschrieben hat, die Bibliothek der Fachhochschulstudiengänge Burgenland in Eisenstadt liefert jetzt ihre Neuerwerbungsliste in Twitter. Die Nutzer können nicht nur die Neuerwerbung von der Bibliothek schnell erfahren und sie können auch die Bibliothek in eigenen Netzwerk einschließen und Vorschläge machen. Ich bin schon sehr gespannt, wie Monika über ihre Erfahrung berichtet.
ich siehe das Versuch von der FH-Bibliothek ist in diesem Sinn keine einfache Neuerwerbungsliste von einer traditionellen Bibliothek, weil erstens Nutzer diese Liste durch RSS abonnieren können; durch Einstellung der Twitter-Account können die Neuerwerbung per SMS geschickt werden (für die Bibliothek ist das Service kostenlos) und die Nutzer können mit der Bibliothek “befreunden”, damit die Kommunikation zwischen Nutzer und Bibliothek erleichtet werden können.
Viel interessant ist, wie die Bibliothek mit der Neuerwerbungsliste weiter benutzen wird, folgende Nutzungen der Neuerwerbungliste kann ich vorstellen:
Integrieren auf dem Bibliothekshomepage (lässt sich sehr leicht ermöglichen)
Einsatz in weiteren social software/network (z.B. in Facebook)
von 29.10 bis 02.11 hat die Weiterbildung der wissenschaftliche Bibliothek in Baden-Württemberg stattgefunden. Fokus der Veranstaltung geht diesmal um Web 2.0, Bibliothek 2.0 und Bibliothekar/in 2.0.
Auf der Del.icio.us-Seite von Anne bin ich erst heute auf dem informative Wiki gelandet. Alle Präsentionen und Unterrichtsmaterialien zu der Veranstaltung kann man dort herunterladen. Wie ich auf dem Wiki-Seite erfahren habe, haben die Teilnahmer fünf Tage lang intensiv mit dem Thema Web2.0 und Bibliothek2.0 beschäftigt. (natürlich mit Pause)
Der erste Tag wird das Thema Web2.0 und die gängige Tools vorgestellt, (ich habe mich besonderes gefreut, dass Herr Bescherer ein Vortrag über Second Life gemacht hat.) die folgenden Tagen haben die Teilnahmer verschiedenen Tools ausprobiert, Bibliothek2.0-Projekte in verschiedenen deutschen Bibliotheken angehört und sich auch Gedanken für eigene Bibliothek gemacht.
wer über das Thema Bibliothek2.0 mehr informieren möchte, ist das für die Veranstaltung eingerichtete Wiki eine sehr gute Informationsquelle.
ich habe in letzter Zeit viel über die virtuelle Bibliothek berichtet, aber wie soll die reale Bibliothek in der Zukunft aussehen? New York Times hat kurz über die neue Entwicklung der Bibliothek in vereinigten Staaten vorgestellt. Viele Bibliotheken werden umgebaut und technisch gut ausgestattet, damit ihre Nutzer in der Bibliothek nicht nur Informationen bekommen können, sondern sie sollen auch dort Wohl fühlen.
“There aren’t very many public spaces in our community anymore, places where people can congregate, be comfortable, think and interact with each other,”
So sehen die amerikanische Kollegen und ihre Nutzer sollen in der Bibliothek angenehm arbeiten (mit Wi-Fi natürlich), Freunde treffen, Kaffee trinken und auch lesen können. Für sie soll die Bibliothek das zweite Wohnzimmer sein.
Die Idee ist eigentlich nicht neu, mit Idea Stor, Kaufhausbibliothek, Living Library verändert sich die Bibliothek, also die Bibliothek wird kommunikativ. Ich kann noch an die Vorstellung von der Zukunftsforscher Wendy Schultz erinnern, sie meinte in dem Artikel, dass die Bibliothek in realer Welt sogar 4.0 wird.
Library 4.0, the neo-library: Experience This will be the library for the aesthetic economy, the dream society, which will need libraries as mind gyms; libraries as idea labs; libraries as art salons.
Endlich habe ich das Studium geschafft und kann jetzt offiziell meine Diplomarbeit veröffentlichen, die Arbeit können Sie hier auf dem E-LIS Server als PDF (1,8Mb) herunterladen.
Am 24.09 habe ich noch die Diplomarbeit an der Fachhochschule Potsdam verteidigt, also eine Präsentation über die Arbeit. Wenn Sie keine Lust auf der Arbeit mit ca. 100 Seiten zu lesen haben, können hier auch die Präsentation von der Arbeit sehen(mit Tonaufnahme), ich freue mich sehr über Ihre Feedback.
der SL-Experte Sebastian Kürpers hat heute ein Buch in Second Life gelesen, er berichtet, dass er für das Buch 750 Linden Dollar gekauft hat und fand er:
auf jedenfall hab ich mal durchgeblättert und es macht einen guten Eindruck.
ich freue mich sehr als Bibliothekar, dass er in der virtuellen Welt das “alte” Medium - Buch noch nicht vergessen hat. Es wäre wahrscheinlich für ihn viel besser, wenn er (Bibliotheksnutzer?) in einer virtuellen Bibliothek das Buch “ausleihen” könntet.
Herr Seadle sprach über die neue Veränderung des Instituts, für mich ganz interessant war seine Meinung über die Funktion der Professoren. Nach seiner Meinung sind die Professoren eigentlich kein Wegweiser, sonder sie sollen die Studenten Idee geben, lassen sie sich weiter denken und mit anderen Studenten austauschen und miteinander lernen(sprechen), nach seiner Erfahrung können genau die Studenten in den zukünftigen Arbeitsplätze selbst denken, also die Studenten sollten sozusagen mehr Bier zusammen trinken
In meinem vierjährigen Studium habe ich diese “Freiheit” in der FHP schon gespürt, Vergleich mit meinem abgebrochenen Studium in China habe ich nicht nur selbst gedacht, sondern viel von meinen Kommilitonen gelernt. Die Meinung von Herrn Seadle kann ich absolut zustimmen.
Herr Hobohm hat heute ein Vortrag über das Thema “Bibliothek(swissenschaft) 2.0 – neue Auflage oder Wende in Forschung und Lehre?” erhalten, er gab eine Überblick über die Zukunft der Bibliothek (von Bibliothek 2.0 bis Bibliothek 4.0), also wie die Bibliothek als eine Informationseinrichtung in der Technik ständig entwickelten Gesellschaft nach Interesse der Kunden sich bewegen sollen. (vielleicht schreibt er noch ein Artikel über das Thema, es war sehr informativ!)
Anschließend stellte er kurz über die diesjährige Diplomarbeite aus dem Fachbereich Informationswissenschaft, erstaunlichweise sind sehr viele Themen auf dem Ergebnis “Bibliothek - ein Ort der Kommunikation” gekommen, egal die Arbeit über Leseförderung, Bibliothekskatalog, Web 2.0, virtuelle Welt und “Lebende Bücher” sind. Die Bibliothek soll vielleicht erst klar machen, wofür sie für ihre Nutzer da sind, sie sollen nach Mediennutzungsverhalten und Interesse ihren Kunden orientieren und ständig bewegen. (sorry, dass ich so formuliere, vielleicht stimmt die Situation?)
in kommenden Wintersemester wird in der HAW Hamburg eine neue Veranstaltung über “Web 2.0 - Bibliothek 2.0” angeboten. Die Studierenden sollen nicht nur die gängigen Web 2.0-Applikationen kennen lernen und Literatur lesen (hören oder anschauen), anscheinend liegt die sinnvolle Anwendung solcher unübersichtlichen Applikationen in Bibliotheksbereich als Schwerpunkt und sollen von den Teilnehmern in Team zusammen bearbeitet werden.
die Hamburge Bibliotheken starten jetzt ein ganz neues Projekt mit dem schönen Name “Beluga”, damit die dortigen Bibliotheken das Katalog 2.0 ermöglichen sollen. Sehr spannend, was der zukünftige Katalog neue Funktionen haben wird.
Von dort können Informationen über Bücher und andere Literatur automatisch in die E-Learning-Umgebungen exportiert werden.
Die gesamte Hochschulgemeinde ist aufgerufen, sich an der Erschließung der Literatur durch Vergabe eigener Schlagworte zu beteiligen, dauerhaft Literaturlisten anlegen und für andere zur Einsicht zu öffnen.
(Logo von der Konferenz ist das chinesische Zeichen “Veränderung”)
Nach dem Motto “Wegen dir, verändert sich das Service” findet in dieser Wochenende die zweite chinesische Bibliothek2.0 Konferenz in Xiamen statt. Zum Glück (oder vielleichtwegen mir ;-)) wird die Konferenz auch im Internet Live übertragen.
Das Programm sieht ganz umfangreich und interessant aus, die Auskunftsdienst mit verschiedenen Web2.0 Applikationen ist stark ausgeprägt, Blog und Wiki als interne und externe Kommunikationsinstrument wird auch viel diskutiert, ganz spannend wird in einem Vortrag über Einsatz von OpenID in Bibliotheksbereich erklärt und morgen werden die chinesischen Bibliothekaren ein Workshop über das Thema “wenn Amazon übernimmt die Bibliothek” diskutieren.
Eine Präsentation hat mir sehr gut gefallen, das Begriff Bibliothek2.0 wird in vier Sätzen umgefasst:
(ALA’s first building in Second Life, via: ALA staff)
letzter Monat hat ALA eine neue Washington Office in Second Life geöffnet, als Aufgabe des virtuellen Büros möchte ALA folgenden Service und Informationen anbieten:
An introduction to the Washington Office
Information on upcoming activities at Midwinter and National Library Legislation Day.
An interactive computer that will point users to ALA Washington online resources, including the District Dispatch podcast and blog.
aber anscheinend reicht ein kleines Büro für ALA nicht, 26.02. hat ALA angekündigt, die ALA/Arts Section jetzt eine große Gebäude für sich gebaut hat, sehr interessant ist, was ALA mit diesem virtuellen Plattform erreichen will:
“Virtually anything is possible in this online world, so we look forward to investigating how we can support our members and our profession as a whole in this unique online setting,” Levine said. “We are seeking input from ALA members on how they would like to interact with us in Second Life”
“Needless to say, we are very excited to join the library community on Second Life, and we hope we as an association can utilize this technology to work with other library and education professionals who are pioneering efforts in immersive environments such as this one. We also hope to use these opportunities to further advance solutions to the digital divide and participation gap issues that surround Second Life and other virtual worlds.” (mehr…)