Mit vielen Interessen und Hilfe können wir das Projekt Zukunftswerkstatt bis jetzt sehr gut fortführen. Der Flensburger Künstler Nori Abassi hat für Zukunftswerkstatt ein ganz tolles Logo gemacht. Damit sind wir mit dem Projekt wieder ein Schritt weiter gegangen.
Ich schreibe momentan zusammen mit zwei anderen kompetenten Projektmitgliedern auf dem Projektblog von Zukunftswerkstatt, die viele neue Ideen, möchten wir auf nächsten Bibliothekartag verwirklichen und euch zusammen mal in der zukünftigen Bibliotheken “spielen“. Schaut ihr mal bitte auf unserem Blog an, wir freuen uns sehr über jede Unterstützung und neue Ideen.
Rapmusik und Bildung sollte eigentlich gar nicht zusammen passen, aber Rapucation haben das versucht und natürlich mit großen Erfolg. Bei der Lange Nacht der Wissenschaft habe ich die Gelegenheit Rapucation Live an der TU-Berlin zu hören. “Langweilige” deutsche Geschichte wird in Rapmusik eingepackt, klingt super interessant und leicht zu merken. Wie auch in der Studie zeigt, dass diese neue Form von Lernen einen großen Effekt in der Schule zeigt.
Ich kann es fast vorstellen, vor allem die Vorbereitung des Textes für die Rapmusik sehr wichtig ist und die Recherche eine aufwendige Arbeit und Lernprozess ist. Hier sollte natürlich die (Schul- und öffentliche)Bibliotheken stark gefragt werden. Wenn später die Schüler/innen auch selbst das Lerninhalt in Rapmusik einpacken werden, was können die Bibliothek noch für diese Art von Lernen beitragen?
Vor fast einem Jahr berichtete ich, dass die Palmerston North City Library ein Recording Studio für ihre Kunden eingerichtet hat. Es ist vielleicht ein fantasitisches Angebot, wenn die Schüler/innen in der Bibliothek recherchieren, lernen und Rapmusik machen können.
Wie Monika Bargmann gerade im Blog geschrieben hat, die Bibliothek der Fachhochschulstudiengänge Burgenland in Eisenstadt liefert jetzt ihre Neuerwerbungsliste in Twitter. Die Nutzer können nicht nur die Neuerwerbung von der Bibliothek schnell erfahren und sie können auch die Bibliothek in eigenen Netzwerk einschließen und Vorschläge machen. Ich bin schon sehr gespannt, wie Monika über ihre Erfahrung berichtet.
ich siehe das Versuch von der FH-Bibliothek ist in diesem Sinn keine einfache Neuerwerbungsliste von einer traditionellen Bibliothek, weil erstens Nutzer diese Liste durch RSS abonnieren können; durch Einstellung der Twitter-Account können die Neuerwerbung per SMS geschickt werden (für die Bibliothek ist das Service kostenlos) und die Nutzer können mit der Bibliothek “befreunden”, damit die Kommunikation zwischen Nutzer und Bibliothek erleichtet werden können.
Viel interessant ist, wie die Bibliothek mit der Neuerwerbungsliste weiter benutzen wird, folgende Nutzungen der Neuerwerbungliste kann ich vorstellen:
Integrieren auf dem Bibliothekshomepage (lässt sich sehr leicht ermöglichen)
Einsatz in weiteren social software/network (z.B. in Facebook)
Google visualisiert die geographischen Orte, die in einem Buch erwähnt wurden, so hat Google Books Search in seinem Blog berichtet.
Wenn man jetzt in Google Book Search nach einem Buch sucht, wird bei dem “more about this book” auch die Orte in dem Buch mit Google Map angezeigt. Umgekehrt wenn man die Orte auf der Landkarte anklicken, wird ein Link zu einer oder mehrere Seitenzahl angezeigt und klickt auf der Seite, wird der Ort als Stichwort in dem Buch wieder angezeigt.
eine neue Version von dem OCLC Projekt “FictionFinder” ist jetzt online, das ganze System basiert auf FRBR, bis jetzt sind über 2,8 Millionen Titel von WorldCat nachgewiesen. Sehr interessant bei FictionFinder ist, dass auf dem Hompage die LCSH als TagCloud angezeigt wir.
zeigt den ersten Einsatz von FRBR die Zufunkt des Bibliothekskatalogs?
Momentan läuft ein Gewinnspiel für den Jugendlichen in Denver Public Library, bei der Gewinnspiel soll die Jugendlichen ein kurzer Video für die Bibliothek aufnehmen und stellt mit einheitlichen Titel und Tags auf Youtube, man kann später ein MP3-Player gewinnen. Lass uns mal verfolgen, was für Videos später gegeben werden.
Die Idee finde ich großartig, gerade die Jugendlichen an Videoaufnahme und Youtube interessiert und sie kennen automatisch bei den Aufnahmen auch die Bibliothek und stellen die Bibliothek auch für den anderen Leute, zählt es auch zu Marketingsstrategie einer Bibliothek? die Idee gabt es auch schon in Deutschland, von dem Podcast der TUHH Hamburg habe ich erfahren, dass dort in der Bibliothek ein Gewinnspiel stattgefunden hat.
Kann man vielleicht nächstes mal ein Gewinnspiel über das beste Bibliotheksgeräusch als Podcast Online stellen?
On November 24, 1923 approximately 40 first generation families celebrated the opening of a local hall to hold meetings, sports and classes much as we meet today in our community centers. That event was captured in a three-foot long photograph with little explanation which puzzled local history room visitors. (about the project)
Noch interessanter ist, dass die Bibliothek die Fotos von den 40 japanischen Familien noch extra in Flickr gestellt hat und lass die Fotos ganz schön mit der Slideshow-Funktion auf dem Homepage darstellen. Sehr einfache und elegante Anwendung von Socialsoftware, aber mit großer Wirkung…
Klick auf dem “Call” Button, in dem Feld tragt man die Telefonnummer ein
Klick auf “Connect for free”
ich habe nicht angerufen, aber nach meiner Erfahrung soll es folgends funktionieren:
zuerst klingt das Telefon, das der Nummer in Google Map eingetragen hat, man nimmt das Telefon auf und wird dann sofort mit z.B. NYPL verbunden.
Das Service kann man vielleicht gut in der Bibliothek einsetzen, da die Nutzer bei der Suche sofort die Bibliothek anrufen kann und das ganze Service ist auch völlig kostenfrei.
update: anscheinend funktioniert das Service momentan nur in der USA.
E41ST ist eine Art von Bibliothekskatalog, in dem Katalog werden drei Hauptfunktionen aufgebaut: “Find Books”, “My Bookshelf” und “MyLibrary”.
man sucht die Bücher bei E41ST erst in Amazon (Find Books)
die gefundenen Büchern kann man bei “Bookshelf” speichern
man sucht seine lokale Bibliothek aus (Mylibrary)
Titel kann in Bibliothekskatalog angezeigt werden
man leiht das Buch aus
Wie ist die tolle Dienst entstanden? Die Erfahrung von der Bibliotheksbenutzer:
As an avid book reader I often find myself searching for the next book to borrow from my library. Typically, I start at Amazon.com with bestsellers or books I have read in the past. Then I use Amazon’s “customers who bought this also bought…” feature to find similar books. As I browse Amazon.com, I keep switching to my library’s website until a match is made between a book’s interestingness and its availability in my library…. (via:E41ST)
es ist eine ganze praktische Mashup-Anwendung, aber schade, dass nicht von Bibliotheken oder Bibliothekaren entwickelt hat…
ich werde auch nachdenken, ob es Gefahr ist, dass die Bibliothek in der Zukunft nur als ein Speicher des Wissens ist, die Suche wird von “außerhalb” realisiert werden….