Eine Studie von Think Eyertraking zeigt, dass das Nutzungsverhalten von Suchmaschinen in letzten drei Jahren stark verändert hat. Wie man auf dem linken Bild feststellen kann, dass die Google-Nutzer vor drei Jahren ihr Suchergebnis aus der ersten Ergebnisseite ausführlich durchlasen und die Abstracts noch als eine wichtige Informationsquelle sahen. 2008, drei Jahre später brauchen wir meistens nur die erst zwei oder drei Ergebnisse von tausenden Suchergebissen.
Hier zeigt eine sehr interessante Veränderung von Suchverhalten. Man stellt natürlich die Frage, macht Google die Menschen dumm oder clever? Sind wir wirklich so zufrieden mit den zwei oder drei Ergebnissen? Hat Google als Suchmaschine ihr Ziel erreicht? zeigt Google aus kommerziellen Gründen nur die “besten” Ergebnisse?
Egal, auf jeden Fall hat das Suchverhalten verändert, die Menschen sind “fauler” geworden, sie sind in letzten Jahren von Google verwöhnt, sie wollen nach ihrer Such auch das wirkliche Suchergebnis haben. Noch einmal die tausend Ergebnisse durchlesen gehört schon zu Vergangenheit. Hier bleibt aber eine Frage für die Bibliotheken, werden die Bibliotheksnutzer ihr Google-Suchverhalten auch im OPAC übertragen?





