Bibliotan

Ein Chinese schreibt über Bibliothek auf Deutsch

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Weiterbildung zu Bibliothek2.0

Posted by jintan on 23 November, 2007


(Foto aus der Veranstaltung)

von 29.10 bis 02.11 hat die Weiterbildung der wissenschaftliche Bibliothek in Baden-Württemberg stattgefunden. Fokus der Veranstaltung geht diesmal um Web 2.0, Bibliothek 2.0 und Bibliothekar/in 2.0.

Auf der Del.icio.us-Seite von Anne bin ich erst heute auf dem informative Wiki gelandet. Alle Präsentionen und Unterrichtsmaterialien zu der Veranstaltung kann man dort herunterladen. Wie ich auf dem Wiki-Seite erfahren habe, haben die Teilnahmer fünf Tage lang intensiv mit dem Thema Web2.0 und Bibliothek2.0 beschäftigt. (natürlich mit Pause)

Der erste Tag wird das Thema Web2.0 und die gängige Tools vorgestellt, (ich habe mich besonderes gefreut, dass Herr Bescherer ein Vortrag über Second Life gemacht hat.) die folgenden Tagen haben die Teilnahmer verschiedenen Tools ausprobiert, Bibliothek2.0-Projekte in verschiedenen deutschen Bibliotheken angehört und sich auch Gedanken für eigene Bibliothek gemacht.

wer über das Thema Bibliothek2.0 mehr informieren möchte, ist das für die Veranstaltung eingerichtete Wiki eine sehr gute Informationsquelle.

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Bibliotheksgebühr mit Linden Dollar bezahlen

Posted by jintan on 8 November, 2007

In der Teen Second Life Bibliothek “Eye4You island” von Public Library of Charlotte & Mecklenburg County (PLCMC) können die Nutzer in der virtuellen Welt ihre Bibliotheksgebühr in realer Welt bezahlen und zwar mit entsprechenden Linden Dollar.

Mit der oben gezeigten “Maschine” können die Nutzer ganz einfach ihr Kontostand in Teen Second Life überprüfen und die Gebühre bezahlen. Ganz interessant ist, dass die tolle Idee nicht von Bibliothekaren ist, sondern das Zahlungssystem wurde von einigen Jugendlichen (auch die Bibliotheksnutzer) erstellt und sehr nutzerfreundlich. via: Library Views

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Sharism und Bibliothek2.0

Posted by jintan on 7 October, 2007


(Bild von IsaacMao)

letzte Woche habe ich mit dem chinesischen Blogger Isaac Mao getroffen, er erzählte mir seine interessante Erfindung: Sharism.

mit großer Entwicklung der Technik sind die Menschen eng einander verbunden, wir können immer einfacher unsere Ideen, Kreativität durch Internet verbreiten.Heutzutage kann jede als Informationsanbieter (Digital Kamera als Beispiel) eine wichtige Rolle im Netz spielen.

Das Sinn von Sharism ist, dass durch Sharing der produzierten Informationen von anderen nicht nur weiter nutzen re-mix oder mash-up (bitte nicht als “Klauen” verstehen) können, sondern durch Sharing oder Weiterbearbeitung der Informationen ein positiver (Lern-, wirtschaftlicher) Effekt von anderen Nutzern wieder zurück bekommen können. Die Informationen können bei diesem Prozess intensiver von beiden Seiten aufgenommen werden. Ziel von Sharism ist nämlich:

Share with reture
Learning by Sharing

Das Bloggen ist ein sehr typischer Beispiel, wir teilen unsere Ideen und Erfahrungen mit anderen. Es heißt nicht, dass die Blogger zu viel Zeit haben. Sie versuchen mit anderen auszutauschen und selbst zu lernen.(ich habe hier mindestens meine Sprache geübt:-)

In der Gutenberg-Zeit ist die Bibliothek sozusagen das Informationszentrum, die Bibliotheksnutzer kommen in der Bibliothek, holen ihre Information. Das Informationsablauf passiert nur in einer Richtung. Die “Austausch-Kultur” (Sharism) ist in der Bibliothek gar nicht bekannt oder sogar verboten. In der hoch entwickelter Internet-Zeit ist vielleicht interessant zu fragen, was die Bibliothek eigentlich eine Rolle in der Informationgesellschaft spielen kann. Wenn das Sharism stark in den Bibliotheksnutzer verankert sind und wenn sie alle in der Zukunft als “digital nomade” arbeitet, ist die Bibliothek für sie noch das Informationszentrum? Wie soll die Bibliothek sich positionieren?

Ich finde deswegen, solche kreative Projekte, wie Beluga sehr erfolgreich sein wird. Weil für die Nutzer die Bibliothek nicht mehr ein Ort ist, wo man nur die reine Information bekommen kann, sonder die Bibliothek ist jetzt für sie eine Informationsplattform geworden, wo man das Bibliotheksangebote mit anderen Nutzer austauschen und weiter empfehlen können.(sharing!) Nicht nur in der digitalen Bibliothek, das Austausch von Information soll in der realen Bibliothek viele Kunden gewinnen.

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