Bibliotan

Ein Chinese schreibt über Bibliothek auf Deutsch

Sharism und Bibliothek2.0

Posted by jintan on 7 October, 2007


(Bild von IsaacMao)

letzte Woche habe ich mit dem chinesischen Blogger Isaac Mao getroffen, er erzählte mir seine interessante Erfindung: Sharism.

mit großer Entwicklung der Technik sind die Menschen eng einander verbunden, wir können immer einfacher unsere Ideen, Kreativität durch Internet verbreiten.Heutzutage kann jede als Informationsanbieter (Digital Kamera als Beispiel) eine wichtige Rolle im Netz spielen.

Das Sinn von Sharism ist, dass durch Sharing der produzierten Informationen von anderen nicht nur weiter nutzen re-mix oder mash-up (bitte nicht als “Klauen” verstehen) können, sondern durch Sharing oder Weiterbearbeitung der Informationen ein positiver (Lern-, wirtschaftlicher) Effekt von anderen Nutzern wieder zurück bekommen können. Die Informationen können bei diesem Prozess intensiver von beiden Seiten aufgenommen werden. Ziel von Sharism ist nämlich:

Share with reture
Learning by Sharing

Das Bloggen ist ein sehr typischer Beispiel, wir teilen unsere Ideen und Erfahrungen mit anderen. Es heißt nicht, dass die Blogger zu viel Zeit haben. Sie versuchen mit anderen auszutauschen und selbst zu lernen.(ich habe hier mindestens meine Sprache geübt:-)

In der Gutenberg-Zeit ist die Bibliothek sozusagen das Informationszentrum, die Bibliotheksnutzer kommen in der Bibliothek, holen ihre Information. Das Informationsablauf passiert nur in einer Richtung. Die “Austausch-Kultur” (Sharism) ist in der Bibliothek gar nicht bekannt oder sogar verboten. In der hoch entwickelter Internet-Zeit ist vielleicht interessant zu fragen, was die Bibliothek eigentlich eine Rolle in der Informationgesellschaft spielen kann. Wenn das Sharism stark in den Bibliotheksnutzer verankert sind und wenn sie alle in der Zukunft als “digital nomade” arbeitet, ist die Bibliothek für sie noch das Informationszentrum? Wie soll die Bibliothek sich positionieren?

Ich finde deswegen, solche kreative Projekte, wie Beluga sehr erfolgreich sein wird. Weil für die Nutzer die Bibliothek nicht mehr ein Ort ist, wo man nur die reine Information bekommen kann, sonder die Bibliothek ist jetzt für sie eine Informationsplattform geworden, wo man das Bibliotheksangebote mit anderen Nutzer austauschen und weiter empfehlen können.(sharing!) Nicht nur in der digitalen Bibliothek, das Austausch von Information soll in der realen Bibliothek viele Kunden gewinnen.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s

 
%d bloggers like this: