Bibliotan

Ein Chinese schreibt über Bibliothek auf Deutsch

was verstehen die Massenmedien über Second Life?

Posted by jintan on 20 November, 2007


(Foto von Andromega)

gestern habe ich ganz zufällig das Fernsehen geöffnet und lief auf dem Bildschirm ein Programm über die dreidimensionale virtuelle Welt – Second Life.

Erst Hälfte der Sendung war ganz interessant, die Autoren von dem Film sind selbst in Second Life gewesen, haben die virtuelle Welt vorgestellt, verschiedenen Avatare interviewt und auch einigen SL-Experten haben ihre Erfahrungen in der Wirklichkeit erzählt. Sehr spannend, was die SL-Experten für Erfahrungen gemacht haben und was sie für die Zukunft der virtuellen Welt vorstellt.

Aber unvorstellbar war, dass das Programm noch versucht hat, die Suchtgefahr von Second Life zu erklären. Sie haben ein paar Beispiele von süchtigen World-of-Warcraft Spieler genommen und möchten diese (zukünftige) Gefahr behaupten. ich kann gut verstehen, dass das Massenmedien möglichst neutral berichten soll (sonst wird die ganze eine Werbung für SL), aber das Vergleich mit das Online-Spiel World-of-Warcraft kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.

    Ich denke, dass SL kein Spiel ist. Es ist eine virtuelle Welt. Ein “Spiel” können wir genau definieren: Beim Spiel gibt es ein bestimmtes Ziel, dass es zu erreichen gilt. Wenn wir zum Beispiel Karten spielen, dann wollen wir gegen jemanden gewinnen. Ein anderes Beispiel: Bei dem sehr populären Onlinespiel World of Warcraft, das man als ein typisches Onlinespiel bezeichnen kann, kämpft man zusammen mit anderen Spielern, um eine höhere Stufe zu erreichen.
    Ich definiere Spiel über das Ziel, etwas zu gewinnen. Die Ziele in Second Life gehen darüber hinaus: Ich kann z. B. mit jemandem chatten oder ich kann ein Objekt bauen, ich kann handeln – es gibt dort diverse Handlungsmöglichkeiten, die ich nicht als “Spiel” definiere. Ein anderes Thema ist die Pornographie. Sicher gibt es in SL viel Pornographie, aber es ist nur eine Facette. Man findet auch viel Pornographie im Internet, aber niemand würde das Internet über Pornographie definieren. (via: Libreas)

Nicht nur ich das Second Life als eine virtuelle Welt (von vielen anderen) definieren und auch ein SL-Experten(sorry, ich habe sein Name vergessen) in dem Programm sprach, dass Second Life kein Spiel ist, aber warum können die Massenmedien immer falsch verstehen? wenn jemand heutzu Tage über 10 Studenten im Internet verbringen, ist das vielleicht auch eine furchtbare Sucht? Schauen Sie bitte Ihre Kollegen auch mal in USA bzw. in SL.

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