Bibliotan

Ein Chinese schreibt über Bibliothek auf Deutsch

Archive for the ‘eLearning’ Category

Neues Logo für Zukunftswerkstatt

Posted by jintan on 17 November, 2008

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Mit vielen Interessen und Hilfe können wir das Projekt Zukunftswerkstatt bis jetzt sehr gut fortführen. Der Flensburger Künstler Nori Abassi hat für Zukunftswerkstatt ein ganz tolles Logo gemacht. Damit sind wir mit dem Projekt wieder ein Schritt weiter gegangen.

Ich schreibe momentan zusammen mit zwei anderen kompetenten Projektmitgliedern auf dem Projektblog von Zukunftswerkstatt, die viele neue Ideen, möchten wir auf nächsten Bibliothekartag verwirklichen und euch zusammen mal in der zukünftigen Bibliotheken “spielen“. Schaut ihr mal bitte auf unserem Blog an, wir freuen uns sehr über jede Unterstützung und neue Ideen.

Bibliotheken gehen Spielen – Spielen Sie mit!

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Sportler trainieren im Spiel

Posted by jintan on 13 August, 2008

Kosuke Kitajima ist einer der besten Schwimmer in 100 und 200 Brustschwimmen, sowie vier Jahre in Athen gewann er wieder ein Goldmedaille in 100 Brustschwimmen und diesmal schafft er auf dem olympischen Spiel in Peking sogar ein neues Weltrekord. Ein japanischer Journalist fragte ihn, welche geheime Methode er für das Training verwendet hat, antwortet er ganz überraschend:

    “See, Mario does the breaststroke. And thus, it’s perfect mental training for envisioning the actual Olympic hall.”

Von Mario meinte er die Spielfigur in „Mario und Sonic bei den Olympischen Spielen“ von Nintendo Wii, in dem Spiel befindet es sich fast alle Sportarten im olympischen Spiel. Anscheinend ist Kitajima auch ein „Spielsüchtiger“, er kann die Identität von der Spielfigur wahrnehmen und dort in dem Spiel trainieren.

Als wir die ängstliche Meinung an Computerspiele haben, schaffen die anderen schon unglaublichen Mehrwert vom Computerspiel. Die Frage ist jetzt nicht, wie wir den Spielsüchtigen retten, sondern wie wir dieses wunderbare Lerninstrument nutzen. Man kann nur staunen, wie die neue Generation lernen, die mit Spiele aufgewachsen sind und womit sie lernen.

Ich bin schon sehr gespannt, wie das Ergebnis von dem ALA’s ein Millionen Dollar Projekt aussieht und was die Bibliothek dazu beitragen kann.

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Informelles Lernen in der (Hochschul)Bibliothek

Posted by jintan on 20 March, 2008

eine ganz interessante Präsentation von Herrn Hobohm über den “Ort der Bibliothek in der Hochschule” kann man in Slideshare sehen.

Von den Folien konnte ich mitbekommen, dass Herr Hobohm über die Veränderung, neue Aufgabe der Bibliothek und die Rolle der Bibliothek besonderes in der Hochschule sprach. In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf ein anderes Thema einschließen:

Informelles Lernen und Rolle der Bibliothek:

Der Begriff „Informelles Lernenstammt von Jay Cross, der amerikanische Pädagoge. Er behauptet, dass 80% (in Wikipedia steht 70%) das menschliches Lernprozess findet NICHT in Bildungsinstitutionen statt. Theoretisch kann man sagen 20% der Lerninhalt ist formelles Lernen. Aber durch immer unklarere Abgrenzung zwischen Formelles und Informelles Lernen ist die beide Form von Lernen schwer abzugrenzen. Jay Cross erklärte in einem Video die Unterschiede zwischen formelles und informelles Lernen, die wichtigen Kriterien sind die Differenz von Zeit, Ort und Form des Lernens.

Wie und was man normalerweise in der Hochschule lernt, kann man als typisch formelles Lernen definieren. Man muss in einem bestimmten Ort versammeln, man muss zuhören, diskutieren man nimmt Prüfungen teil und man bekommt endlich ein Abschluss. Dann ist das Lernprozess erst fertig. Das Lernen ist zeitlich beschränkt. (Spricht eigentlich die traditionelle Lernform in der Hochschule gegen dem lebenslangen Lernen?)

Informelles Lernen heißt, dass man nicht ortabhängig, keine Zeiteinschränkung und in verschiedenen Formen lernen kann, also was man individuell ohne zeitliche Einschränkung nach eigenen Interessen und Bedarf lernt, kann als Informelles Lernen definieren.

Wie man in der Präsentation von Herrn Hobohm sieht, die Studenten diskutieren in dem E-learning System Moodle, treffen sich in der Bibliothek. In dieser Hinsicht ist das Lernen in der Hochschule schwer zu definieren, ob die Studenten formell oder informell lernen. Die Hochschulbibliothek ist ebenfalls ein unklarer Ort für Formelles oder Informelles Lernen. Studenten können für die Prüfung lernen und auch für sich selber lernen. Aber was kann die Bibliothek für das informelle Lernen beitragen?

Ich denke, das kann in digitaler und physischer Bibliothek unterscheiden. Die Bibliothek als Gebäude kann als Ort der Kommunikation gestalten, sowie Herr Hobohm in der Präsentation mehrmals betont hat, also Lernen im Gespräch. Diese Form von Lernen wird bisher in der traditionellen Lehr- und Lernform nicht viel berücksichtigt. Dazu müssen die Bibliotheken nicht nur als ein Ort der Informationen gestalten, sie müssen möglichst gemütlich, ästhetisch gut aussehen und technisch gut ausgestattet sein.

Die digitale Bibliothek soll auch versuchen Menschen zusammen zu bringen, damit die „individuellen“ Informationen durch das Austausch erweitern können. Hier spreche ich hier nicht nur über die Verschlagworten im OPAC, Rezensionen und Literatur verwalten, sondern auch die Bibliothekare in der Lage sein, die Fähigkeit zu der Suche von Informationen (Informationskompetenz) vermitteln können, damit das auf sich fokussiertes informelles Lernen überhaupt zu ermöglichen.

Es ist eigentlich die gleiche Vorstellung der zukünftigen (Hochschul)Bibliothek, wie in der Präsention steht, nur sie könnte auch eine wichtige Bedeutung für das informelle Lernen haben.

P.S. ein interessanter Vortrag (Podcast) über zukünftige Lernmethode von Zukunftsinstitut, der zu dem Thema passt.

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Zukunft der Bibliothek in Dänemark

Posted by jintan on 24 October, 2007

Aarhus Public Libraries aus Dänemark präsentieren ihr neues (im August) Projekt “Transformation Lab” in Youtube, mit dem Projekt soll eine ganz mordene Bibliothek für die Zukunft aufgebaut werden.

Das Projekt wird in fünf kleinen Projekten untergeteil und entsprechende neue Services sollen in der Bibliothek angeboten werden:

  • Literature Lab
  • News Lab
  • Music Lab
  • Exhibition Lab
  • The square

und sie verstehen die zukünftige Bibliothek als:

  • Flexible Spaces
  • Events
  • The Augmented Library
  • Networking
  • Visible Users

Mit dem tollen Projekt wird die Zukunft der Bibliothek als Ort des Lernens vorgestellt, mit Entwicklung der Medien und Technik wird die Bibliothek nicht mehr einfach eine Bücherlage oder ein Lesersaal sein, sonder ein Ort der Kommunikation.

Projektbeschreibung in Dänisch (PDF)

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Das Katalog 2.0 Projekt “Beluga”

Posted by jintan on 10 September, 2007

die Hamburge Bibliotheken starten jetzt ein ganz neues Projekt mit dem schönen Name “Beluga”, damit die dortigen Bibliotheken das Katalog 2.0 ermöglichen sollen. Sehr spannend, was der zukünftige Katalog neue Funktionen haben wird.

  • Von dort können Informationen über Bücher und andere Literatur automatisch in die E-Learning-Umgebungen exportiert werden.
  • Die gesamte Hochschulgemeinde ist aufgerufen, sich an der Erschließung der Literatur durch Vergabe eigener Schlagworte zu beteiligen, dauerhaft Literaturlisten anlegen und für andere zur Einsicht zu öffnen.

nähe Information zu “Beluga” siehe das Projekt-Weblog.

P.S. das Projekt wird morgen von Anne Christensen auf der GBV-Verbundkonferenz vorgestellt, hier kann man der Vortrag Live sehen.

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Second UNICEF

Posted by jintan on 14 February, 2007

UNICEF (Voices of Youth) hat in Second Life ein Plattform aufgebaut, damit die Kinder aus verschiedenen Nationen in der virtuellen Welt zusammen treffen können, hier ist ein Interview und Live-Tour in virtueller UNICEF.

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Library2.0 Workshop in USA

Posted by jintan on 19 January, 2007

In Tampa Bay Library Consortium (TBLC) findet ab Januar 2007 ein dauerhaftes Workshop (18 Monate) statt, alle Themen geht um Library 2.0 und Social Software. Das Ergebnis aus Januar über Weblog stellt schon Online (PPT kann man als PDF unterladen ), Wie man auf der Themen-List sieht, sie ist sehr umfangreich und interessant:

  • Januar: Blog and RSS Feeds
  • März: Podcasts and Vodcasts
  • Mai: IM Tools
  • Juli: Game
  • September: Social Networking
  • November: Tagging/Folksonomies

ich finde persönlich ganz gut, dass solche Workshops dauerhaft um einzelnen Themen handeln, z.B. besser als einmalig allergemein über das Thema Social Software oder Library 2.0, es wird vielleicht für den Zuhörer sehr anstrengend, man hat auch inzwischen kaum Zeit nachzudenken, wie z.B. solche Tools kreativ in verschiedenen Bibliotheken eingesetzt werden können.

Schade, die Workshops werden (noch) nicht in Second Life stattgefunden haben, sonst haben wir auch die Möglichkeit teilzunehemen. 🙂

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Virtuelle Prof. und virtuelle Vorlesung

Posted by jintan on 14 January, 2007

unglaublich, aber wahr, dass jetzt auch eine deutsche Uni in Second Life gibt.

Die Studenten der Rheinische Fachhochschule Köln aus dem Studiengang Medienwirtschaft haben die Möglichkeit ihre Vorlesung in Second Life besuchen. Ein Interview in EinsLive

über das zukünftige Lerninhalt hat der Dozent so vorgestellt:

Klausuren in Second Life schreiben zu lassen, oder seine Studenten zur Marktforschung durch die Second-Life-Welt zu schicken. Auch Filme können die Studenten mit der richtigen Software in Second Life drehen. “Es gibt wirkliche Lernaufgaben. Lerngruppen können sich in der Hochschule treffen, eine Aufgabe erledigen und diese dann wiederum anderen Studenten in Second Life präsentieren.

Gehört die Aufgabe zu Bibliothek, so ein virtueller Lernportal für den Wissenschaftlern und Studierenden einzurichten?

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Hamburger Universitäten mit Podcast

Posted by jintan on 7 December, 2006

Die Hamburger Universitäten (HAW Hamburg, HCU Hamburg, HfBK Hamburg, HfMT Hamburg, TU Hamburg-Harburg, Uni Hamburg) eröffnen sich zusammen ein Podcast, das Podcampus wird in der Zukunft viele Audio- und auch Videocast über Bildung und Forschung anbieten.

podcampus ist die Podcastingplattform des MMlab im Multimedia Kontor Hamburg für die Hamburger Hochschulen und bietet Beiträge aus Wissenschaft & Forschung aus der Hochschullehre im Hamburger Raum. (podcampus)

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Soziale Lernplattform

Posted by jintan on 3 December, 2006

die TU Graz testet im WS06/07 eine social Lernplattform, die viel mit web2.0 Anwendung aufgebaut ist:

Sie suchen ein Übungsbeispiel aus vergangenen Jahren oder spezielle Mitschriften? Sie brauchen Hilfe in Mathematik? Sie wollen mit einer Gruppe an einer Problemstellung arbeiten? Sie suchen nach speziellen Mitschriften? Sie …. ?

ich bin gespannt, ob diese Form von Lernen überhaupt von den meisten Leuten akzeptiert und genutzt werden, aber “TU” ist vielleicht ein richtiges Versuchskaninchen. 🙂

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TU Graz LearnLand online

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