Bibliotan

Ein Chinese schreibt über Bibliothek auf Deutsch

Archive for November, 2007

Studie zur Unternehmenskommunikation

Posted by jintan on 28 November, 2007

schon eine “alte” Studie hat Frank Martin Hein im letzten Jahr zur Nutzung elektronischer Medien in deutschen Unternehmen und Organisationen(PDF) veröffentlicht. Diese Studie wurde in fünf mordernen deutschen Unternehmen durchgeführt.

Außer der interessanten statistischen Angabe hat der Autor sehr lesenswerte Kommentare geschrieben. Die grundlegende Meinung von der Studie ist:

    “dass das E-Mail, Portale und Intranets sind weit verbreitet, aber werden oft nur traditionell genutzt.”

Die Meinung von Frank Martin Hein bin ich absolut einverstanden, dass die technische Möglichkeit zu wenig genutzt wird. Die Situation ist nicht nur in den deutschen Unternehmen vorhanden, und auch in den Ausbildungseinrichtungen haben die selbe Probleme. Das wird bei einer anderen Studie über die Nutzung der technischen Möglichkeiten in deutschen Universitäten noch deutlicher präsentiert. Trotz mordernen technischen Ausstattung sind viele jungen Studenten nicht zufrieden mit der Kommunikationsmöglichkeit in der Universität.

der Autor meinte noch in der Studie, dass mit Entwicklung der Kommunikationstechnologie eigentlich nur ein schnelles Tempo schafft.

    “Experimente, innovative Formen und die Nutzung des Mediums für einen aktiven Kulturwandel sind eher selten; „Wissen“ hat die klassischen Hierarchien in der Regel noch nicht obsolet gemacht.” (ich bin leider nur skeptisch, ob die Nutzung von neuen Technologie die klassische Hierarchien von “Wissen” abschaffen kann.)

bei der Studie tauch auch die Frage, welche Medien am besten für die interne Kommunikation eingesetzt werden soll. Die Mitarbeiter kritisierten auch die Informationsüberfluss:

  • Geben oft sehr viel Information, aber keine Orientierung
  • Sind zu unpersönlich
  • Man findet nciht was man braucht

Dazu könnte warscheinlich die Nutzung von Web2.0-Applikation sehr hilfreich sein, aber die Frage bleibt, welche Tools in welcher Stelle einsetzen sollen. Dazu hat der Autor ein Buch frisch veröffentlicht, dort wird die Probleme ausführlich aufgeklärt

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Weiterbildung zu Bibliothek2.0

Posted by jintan on 23 November, 2007


(Foto aus der Veranstaltung)

von 29.10 bis 02.11 hat die Weiterbildung der wissenschaftliche Bibliothek in Baden-Württemberg stattgefunden. Fokus der Veranstaltung geht diesmal um Web 2.0, Bibliothek 2.0 und Bibliothekar/in 2.0.

Auf der Del.icio.us-Seite von Anne bin ich erst heute auf dem informative Wiki gelandet. Alle Präsentionen und Unterrichtsmaterialien zu der Veranstaltung kann man dort herunterladen. Wie ich auf dem Wiki-Seite erfahren habe, haben die Teilnahmer fünf Tage lang intensiv mit dem Thema Web2.0 und Bibliothek2.0 beschäftigt. (natürlich mit Pause)

Der erste Tag wird das Thema Web2.0 und die gängige Tools vorgestellt, (ich habe mich besonderes gefreut, dass Herr Bescherer ein Vortrag über Second Life gemacht hat.) die folgenden Tagen haben die Teilnahmer verschiedenen Tools ausprobiert, Bibliothek2.0-Projekte in verschiedenen deutschen Bibliotheken angehört und sich auch Gedanken für eigene Bibliothek gemacht.

wer über das Thema Bibliothek2.0 mehr informieren möchte, ist das für die Veranstaltung eingerichtete Wiki eine sehr gute Informationsquelle.

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Bibliothek4.0 in USA

Posted by jintan on 20 November, 2007


(Foto von New York Times)

ich habe in letzter Zeit viel über die virtuelle Bibliothek berichtet, aber wie soll die reale Bibliothek in der Zukunft aussehen? New York Times hat kurz über die neue Entwicklung der Bibliothek in vereinigten Staaten vorgestellt. Viele Bibliotheken werden umgebaut und technisch gut ausgestattet, damit ihre Nutzer in der Bibliothek nicht nur Informationen bekommen können, sondern sie sollen auch dort Wohl fühlen.

    “There aren’t very many public spaces in our community anymore, places where people can congregate, be comfortable, think and interact with each other,”

So sehen die amerikanische Kollegen und ihre Nutzer sollen in der Bibliothek angenehm arbeiten (mit Wi-Fi natürlich), Freunde treffen, Kaffee trinken und auch lesen können. Für sie soll die Bibliothek das zweite Wohnzimmer sein.

Die Idee ist eigentlich nicht neu, mit Idea Stor, Kaufhausbibliothek, Living Library verändert sich die Bibliothek, also die Bibliothek wird kommunikativ. Ich kann noch an die Vorstellung von der Zukunftsforscher Wendy Schultz erinnern, sie meinte in dem Artikel, dass die Bibliothek in realer Welt sogar 4.0 wird.

    Library 4.0, the neo-library: Experience This will be the library for the aesthetic economy, the dream society, which will need libraries as mind gyms; libraries as idea labs; libraries as art salons.

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was verstehen die Massenmedien über Second Life?

Posted by jintan on 20 November, 2007


(Foto von Andromega)

gestern habe ich ganz zufällig das Fernsehen geöffnet und lief auf dem Bildschirm ein Programm über die dreidimensionale virtuelle Welt – Second Life.

Erst Hälfte der Sendung war ganz interessant, die Autoren von dem Film sind selbst in Second Life gewesen, haben die virtuelle Welt vorgestellt, verschiedenen Avatare interviewt und auch einigen SL-Experten haben ihre Erfahrungen in der Wirklichkeit erzählt. Sehr spannend, was die SL-Experten für Erfahrungen gemacht haben und was sie für die Zukunft der virtuellen Welt vorstellt.

Aber unvorstellbar war, dass das Programm noch versucht hat, die Suchtgefahr von Second Life zu erklären. Sie haben ein paar Beispiele von süchtigen World-of-Warcraft Spieler genommen und möchten diese (zukünftige) Gefahr behaupten. ich kann gut verstehen, dass das Massenmedien möglichst neutral berichten soll (sonst wird die ganze eine Werbung für SL), aber das Vergleich mit das Online-Spiel World-of-Warcraft kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.

    Ich denke, dass SL kein Spiel ist. Es ist eine virtuelle Welt. Ein “Spiel” können wir genau definieren: Beim Spiel gibt es ein bestimmtes Ziel, dass es zu erreichen gilt. Wenn wir zum Beispiel Karten spielen, dann wollen wir gegen jemanden gewinnen. Ein anderes Beispiel: Bei dem sehr populären Onlinespiel World of Warcraft, das man als ein typisches Onlinespiel bezeichnen kann, kämpft man zusammen mit anderen Spielern, um eine höhere Stufe zu erreichen.
    Ich definiere Spiel über das Ziel, etwas zu gewinnen. Die Ziele in Second Life gehen darüber hinaus: Ich kann z. B. mit jemandem chatten oder ich kann ein Objekt bauen, ich kann handeln – es gibt dort diverse Handlungsmöglichkeiten, die ich nicht als “Spiel” definiere. Ein anderes Thema ist die Pornographie. Sicher gibt es in SL viel Pornographie, aber es ist nur eine Facette. Man findet auch viel Pornographie im Internet, aber niemand würde das Internet über Pornographie definieren. (via: Libreas)

Nicht nur ich das Second Life als eine virtuelle Welt (von vielen anderen) definieren und auch ein SL-Experten(sorry, ich habe sein Name vergessen) in dem Programm sprach, dass Second Life kein Spiel ist, aber warum können die Massenmedien immer falsch verstehen? wenn jemand heutzu Tage über 10 Studenten im Internet verbringen, ist das vielleicht auch eine furchtbare Sucht? Schauen Sie bitte Ihre Kollegen auch mal in USA bzw. in SL.

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CrossAsia und Web2.0

Posted by jintan on 19 November, 2007

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CrossAsia, die virtuelle Fachbibliothek für Ost- und Südasien, bietet seit einige Zeit RSS-Feeds für aktuelle Nachrichten und neu erworbenen Datenbanken. Jetzt dürfen Nutzer auch die Datenbanken kommentieren.

    CrossAsia macht sich die Möglichkeiten des Web 2.0 zu Nutze und hat für die lizenzpflichtigen Datenbanken die Möglichkeit einer Kommentierung eingerichtet. Anmerkungen, Anregungen und Hinweise zu jeder Datenbank finden Sie hinter dem zugehörigen(Info-Zeichen). Hier können Sie auch selbst Kommentare hinterlassen und mitdiskutieren.

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Vielen Dank für Eure Geburtstagswünsche

Posted by jintan on 17 November, 2007


(ein Video von Arbeitskollege)

heute bin ich sehr glücklich, Postkarte, Email, Telefon, Geschenke und Geburtstagswünsche zu meinem 26-Lebensjahr. So viel habe ich noch nie in meinem Leben erlebt.

ganz besonderen Geschenke und Geburtstagswünsche sind aus Facebook. Freunde, die auch ich in der Wirklichkeit noch nicht kenne, schicken mir beste Wünsche. ich kann hier nur laut sagen, vielen dank liebe Leute und vielen Dank Web2.0!

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Bibliotheksgebühr mit Linden Dollar bezahlen

Posted by jintan on 8 November, 2007

In der Teen Second Life Bibliothek “Eye4You island” von Public Library of Charlotte & Mecklenburg County (PLCMC) können die Nutzer in der virtuellen Welt ihre Bibliotheksgebühr in realer Welt bezahlen und zwar mit entsprechenden Linden Dollar.

Mit der oben gezeigten “Maschine” können die Nutzer ganz einfach ihr Kontostand in Teen Second Life überprüfen und die Gebühre bezahlen. Ganz interessant ist, dass die tolle Idee nicht von Bibliothekaren ist, sondern das Zahlungssystem wurde von einigen Jugendlichen (auch die Bibliotheksnutzer) erstellt und sehr nutzerfreundlich. via: Library Views

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Super Patron meet Super Teens

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CNBloggerCon und Konferenztwitter

Posted by jintan on 3 November, 2007

Die dritte chinesische Blogger Konferenz findet heute in der Hauptstadt Beijing statt, über 300 Blogger aus weltweit versammeln sich in Beijing, diskutieren das neue Zustand und Entwicklung des Internets und haben gemeinsam (fast 100 Blogger) die Peking Ente gegessen.

ich bin nicht nur sehr eifersüchtig wegen der Ente und auch die Themen, die auf der Konferenz diskutiert werden, sind sehr interessant.

    Topics on conference:

    * Current hotspots in China and grassroots culture
    * The big trend and signals of future development in China Internet ecosystem
    * Impact of emerging social media and opportunities for businesses and society
    * Global links and dialogues
    * Original innovations and venture opportunities
    * Mashup and digital creations from bottom-up
    * Hacker and geeks culture in China
    * Sharism and sharing economy
    * Wiki,Wikipedia and future use in China
    * Web 2.0 in NPO/NGO
    * Education 2.0

was ich diesmal besonderes finden, ist das Form von Konferenzbericht, neben dem “traditionellen” Konferenz-bloggen, Konferenz-fotografieren, Konferenz-bookmarking sind diesmal eine Reihe von Konferenztwitter entstanden.

Die meisten von ihnen schreiben kurz und schnell in Twitter, was sie auf der Konferenz gehört und gesehen haben. Wenn ich das lese, habe ich einfach das Gefühl, das ich auch in der Konferenz bin. (In dem Konferenzraum wird noch ein rießigen Bildschirm für Anzeigen das Microblogging aufegestellt.)

Es ist eigentlich nicht das erst Mal, dass ich ein Konferenztwitter verfolgen. Patrick hat schon auf diesjähriger Internet Librarian International Konferenz ein Experiment gemacht. Für mich war das Experiment sehr sinnvoll, so dass ich durch seine Bericht mitdenken kann. Er sagte mir, dass das Konferenztwitter sehr anstrengend war, aber ich kann vorstellen, wenn er genau so viel über die Konferenz berichten will, wäre das Konferenzbloggen noch anstrengender und auch nicht so rechtzeitig.

Twitter und Microblogging wird bestimmt ein interessantes Thema für Bibliothek, ich werde das Thema weiter verfolgen und bei nächster Konferenz auch selbst mal twittern.

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Information R/evolution – Teil II

Posted by jintan on 1 November, 2007

in dem erst Video beschäftigte Michael Wesch, Dozent der Kansas State University, mit Veränderung der Informationstechnologien.

In dem zweiten Teil seines Youtube-Projektes wird das Informationsverhalten von den Studenten gezeigt. Wie die Studenten ihre täglichen Informationen bekommen, welche Medien sie hauptsächlich benutzen, was sie überhaupt von der Uni lernen möchten, haben die 200 Studenten in dem Video sehr gut beantwortet.

    a short video summarizing some of the most important characteristics of students today – how they learn, what they need to learn, their goals, hopes, dreams, what their lives will be like, and what kinds of changes they will experience in their lifetime. Created by Michael Wesch in collaboration with 200 students at Kansas State University.

p.s. schade, dass keine Studenten ihrer Bibliotheksausweis hochgehalten.

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