Bibliotan

Ein Chinese schreibt über Bibliothek auf Deutsch

Archive for October, 2007

Bibliothek in StudiVZ

Posted by jintan on 28 October, 2007

wenn man in StudiVZ nach “Bibliothek” in den von Nutzer gegründeten Gruppen sucht, findet man nicht nur die interessanten Gruppen von aktiven Bibliotheksstudierenden und auch eine Reihe von Bibliotheksnutzer.

für mich als Bibliotheksstudent (bis September) waren die Gruppe eine wichtige Informationsquelle über die allgemeine bibliothekarische Ausbildung in fast ganzen Deutschland. Von Süden (HdM Stuttgart) bis zum Noden (HU Berlin, FH Potsdam) und von Osten (FH Leipzig) bis zum Westen (FH Köln) disktieren die zukunftigen Bibliothekare über das Berufsbild, Studieninhalt, Studienreform, Zukunft der Bibliothek, usw. Einige interessante Gruppe sind wie zum Beispiel:

  • sexy Bibliothekare
  • Bibliothek2.0
  • Manager der leisesten Clubs der Welt : die Bibliothekare
  • ich studiere bibliotheksmanagement – wie, du liest gern?
  • Psst! Genervte BibliotheksmitarbeiterINNEN
  • Bibliotheks- und Informationswissenschaft
  • Bibliotheks- und Informationsmanagement an der HdM Stuttgart
  • Bibliotheks- & Informationsmanagement HAW Hamburg
  • Thüringische Bibliotheksschule Sondershausen

Die Studenten aus anderen Fachrichtungen lieben ihre Bibliotheken, sie bezeichnen die Bibliothek als Zweitersitz (oder auch Haup:-), sie begründen Gruppe für einige Bibliothek und tauschen ihre Erfahrung in Bibliothek mit anderen Nutzern aus.

Solche Gruppe könnten vielleicht für den zugehörigen Bibliothek sehr interessant sein, dass sie dort ihr Marketing betreiben und Service anbieten (oder vielleicht einfach selbst eine Plattform für ihre Nutzer erstellen). Hier ist eine Liste von Bibliotheken:

  • Philologische Bibliothek Freie Universität Berlin (the brain)
  • Bibliothek Poppelsdorf-Zweitwohnsitz!!!
  • Ich wohne in der WU-Bibliothek!
  • Bib Ehrenhof – die schönste Bibliothek in Mannheim
  • Zweitwohnsitz MHH-Bibliothek
  • Uni Bibliothek Karlsruhe – die WG!
  • Uni Bibliothek Basel: meine zweite Heimat vor Prüfungen
  • Lernen in der August-Bebel-Bibliothek – mein Zweitwohnsitz
  • Phantastische Bibliothek Wetzlar
  • Hogwarts Bibliothek
  • Die HSG-Bibliothek ist mein zweites zuhause!
  • Hauptwohnsitz Bibliothek FH Aschaffenburg
  • Freunde der RWTH-Bibliothek
  • Bibliothek Hohenheim – komm zu uns, fühl dich wohl

Natürlich sind sie auch nicht immer zufrieden mit ihren Bibliotheken:

  • Eine Uni-Bibliothek muss 24 Stunden geöffnet sein.
  • Meine Mahngebühren finanzieren das Bibliothekswesen
  • Ist ihnen klar, dass sie in der bibliothek sind??Psssssttttt!!!!
  • Schnauze! Das ist eine Bibliothek und keine Bar!
  • Bibliotheken sind zum Reden da
  • Für mehr Kommunikation in Bibliotheken
  • In der Bibliothek bleiben die Schuhe an!
  • Wir wollen unsere eigene Bibliothek im Haus!
  • durchs Studium ohne einmal die Bibliothek betreten zu haben …
  • Bibliotheksausweis? – Ich komm auch ohne durchs Studium!
  • Ich hasse Leute, die in Bibliotheksbücher schreiben
  • ** Frischluft – Studenten FÜR geöffnete Bibliotheksfenster **
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Zukunft der Bibliothek in Dänemark

Posted by jintan on 24 October, 2007

Aarhus Public Libraries aus Dänemark präsentieren ihr neues (im August) Projekt “Transformation Lab” in Youtube, mit dem Projekt soll eine ganz mordene Bibliothek für die Zukunft aufgebaut werden.

Das Projekt wird in fünf kleinen Projekten untergeteil und entsprechende neue Services sollen in der Bibliothek angeboten werden:

  • Literature Lab
  • News Lab
  • Music Lab
  • Exhibition Lab
  • The square

und sie verstehen die zukünftige Bibliothek als:

  • Flexible Spaces
  • Events
  • The Augmented Library
  • Networking
  • Visible Users

Mit dem tollen Projekt wird die Zukunft der Bibliothek als Ort des Lernens vorgestellt, mit Entwicklung der Medien und Technik wird die Bibliothek nicht mehr einfach eine Bücherlage oder ein Lesersaal sein, sonder ein Ort der Kommunikation.

Projektbeschreibung in Dänisch (PDF)

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Die virtuelle HdM-Stuttgart

Posted by jintan on 23 October, 2007

Mit einem studentischen Projekt wurde eine virtuelle HdM Stuttgart von drei Studenten in Second Life aufgebaut. Laut der Vorstellung von der betreuenden Professorin soll die virtuelle Hochhoschule eine Informationsplattform sein:

    “den Studenten eine kreative Plattform zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus bietet ‘Media Jungle’ Bewerbern die Möglichkeit, sich spielerisch über die Hochschule zu informieren und virtuell mit Mitarbeitern und Studierenden in Kontakt zu treten”

Für den Bau hat die Hochschule ein kostenloses Land von der Medien- und Filmgesellschaft (MFG) bekommen, die auch die Landesvertretung von Baden-Württemberg in Second Life aufgebaut hat, sie unterstützt vor allem den Hochschule in dem Land, eigenen Projekte in der virtuellen Welt zu realisieren. Wenn man auf dem offiziellen Blog zählt, wurden bis jetzt schon 7+1(HdM) Hochschule von dem Land unterstützt:

    “Neben Informationsmöglichkeiten über das Land für internationale Zielgruppen wendet sich der Auftritt auch und vor allem an baden-württembergische Hochschulen und junge Kreative, mit denen gemeinsam frühzeitig neue Formen der Kommunikation und Zusammenarbeit im 3D-Internet erprobt werden sollen.”

Die neue HdM (Media Jungle) in Second Life wird am 25.10.2007, um 18:00 in der Hochschule präsentiert und gleichzeitig auch in Second Life.

ich habe die HdM selbst noch nicht in SL(und auch in RL) geschaut, ob die entsprechende Bibliothek von der HdM auch nachgebaut wird, aber es wird schon ganz interessant, wenn diese virtuelle Einführung vom Neubau der Bibliothek in Second Life realisieren kann.

P.S. es gab ein sehr hörenswertes Interview von dradio am 09.05.2007 über Aufbau der Landesvertretung Baden-Württemberg, das Projekt und auch Second Life wurde damals stark kritisiert. Das Ergebnis zeigt heute aber gar nicht so schlecht. Sie können das Interview in Multimediablog direkt anhören.

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Offene digitale Bibliothek

Posted by jintan on 22 October, 2007


(Foto von NYT)

einige wichtige US-Bibliotheken wollen jetzt ihre Bücher bei der Nonprofit Organisation “Open Content Alliance” digitalieren lassen, stattdessen bei den kommerziellen Unternehmen Google oder Microsoft. Mit dem Ziel, dass eine echte offene Digitale Bibliothek aufzubauen und einen freien Zugang zu Information zu schaffen.

Ein ausführlicher Artikel bei NYT:
Libraries Shun Deals to Place Books on Web

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Information R/evolution

Posted by jintan on 16 October, 2007

ein tolles Video in Youtube von Michael Wesch aus Kansas State University zeigt die Veränderung von der Informationsnutzung.

Schade ist aber, dass die Bibliothek hier als “alte Welt” bezeichnet wird. Am Ende der Film fragt der Autor, ob man bei der Information R/evolution bereit ist, vielleicht muss man doch noch fragen, ist die Bibliothek auch bereit?

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Diplomarbeit: Bibliotheken in Second Life

Posted by jintan on 15 October, 2007


Download der Präsentation in PPS(47Mb)

Endlich habe ich das Studium geschafft und kann jetzt offiziell meine Diplomarbeit veröffentlichen, die Arbeit können Sie hier auf dem E-LIS Server als PDF (1,8Mb) herunterladen.

Am 24.09 habe ich noch die Diplomarbeit an der Fachhochschule Potsdam verteidigt, also eine Präsentation über die Arbeit. Wenn Sie keine Lust auf der Arbeit mit ca. 100 Seiten zu lesen haben, können hier auch die Präsentation von der Arbeit sehen(mit Tonaufnahme), ich freue mich sehr über Ihre Feedback.

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user-generated content in Spiegel

Posted by jintan on 9 October, 2007

das Spiegel-Online beginnt neulich das Projek einestages, dass die Leser eigene Geschichte dort mit anderen teilen können.

Geschichte wird von Millionen erlebt, aber nur von wenigen aufgeschrieben. einestages will ändern. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir Zeitgeschichten sammeln – und damit ein kollektives Gedächnis unserer Gesellschaft aufbauen.

Es wird nicht nur eine kollektive Intelligenz von gesamte Bürger (Bürgerjournalismus) ermöglicht, sonder sie bietet eine Plattform von user-generated content an. Die traditionelle Medien verändert seine Erscheinungsform, nämlich von one-to-many bis zu many-to-many. Dies bedeutet nicht, dass Spiegel die Macht als Meinungsfüher aufgebt, sonder es sollte vielleicht eine neue Chance für den traditionellen Medien sein.

via:web2null

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Sharism und Bibliothek2.0

Posted by jintan on 7 October, 2007


(Bild von IsaacMao)

letzte Woche habe ich mit dem chinesischen Blogger Isaac Mao getroffen, er erzählte mir seine interessante Erfindung: Sharism.

mit großer Entwicklung der Technik sind die Menschen eng einander verbunden, wir können immer einfacher unsere Ideen, Kreativität durch Internet verbreiten.Heutzutage kann jede als Informationsanbieter (Digital Kamera als Beispiel) eine wichtige Rolle im Netz spielen.

Das Sinn von Sharism ist, dass durch Sharing der produzierten Informationen von anderen nicht nur weiter nutzen re-mix oder mash-up (bitte nicht als “Klauen” verstehen) können, sondern durch Sharing oder Weiterbearbeitung der Informationen ein positiver (Lern-, wirtschaftlicher) Effekt von anderen Nutzern wieder zurück bekommen können. Die Informationen können bei diesem Prozess intensiver von beiden Seiten aufgenommen werden. Ziel von Sharism ist nämlich:

Share with reture
Learning by Sharing

Das Bloggen ist ein sehr typischer Beispiel, wir teilen unsere Ideen und Erfahrungen mit anderen. Es heißt nicht, dass die Blogger zu viel Zeit haben. Sie versuchen mit anderen auszutauschen und selbst zu lernen.(ich habe hier mindestens meine Sprache geübt:-)

In der Gutenberg-Zeit ist die Bibliothek sozusagen das Informationszentrum, die Bibliotheksnutzer kommen in der Bibliothek, holen ihre Information. Das Informationsablauf passiert nur in einer Richtung. Die “Austausch-Kultur” (Sharism) ist in der Bibliothek gar nicht bekannt oder sogar verboten. In der hoch entwickelter Internet-Zeit ist vielleicht interessant zu fragen, was die Bibliothek eigentlich eine Rolle in der Informationgesellschaft spielen kann. Wenn das Sharism stark in den Bibliotheksnutzer verankert sind und wenn sie alle in der Zukunft als “digital nomade” arbeitet, ist die Bibliothek für sie noch das Informationszentrum? Wie soll die Bibliothek sich positionieren?

Ich finde deswegen, solche kreative Projekte, wie Beluga sehr erfolgreich sein wird. Weil für die Nutzer die Bibliothek nicht mehr ein Ort ist, wo man nur die reine Information bekommen kann, sonder die Bibliothek ist jetzt für sie eine Informationsplattform geworden, wo man das Bibliotheksangebote mit anderen Nutzer austauschen und weiter empfehlen können.(sharing!) Nicht nur in der digitalen Bibliothek, das Austausch von Information soll in der realen Bibliothek viele Kunden gewinnen.

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Free Burma

Posted by jintan on 4 October, 2007

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Lesen? warum nicht in Second Life

Posted by jintan on 1 October, 2007

(Foto: pixelsebi)

der SL-Experte Sebastian Kürpers hat heute ein Buch in Second Life gelesen, er berichtet, dass er für das Buch 750 Linden Dollar gekauft hat und fand er:

auf jedenfall hab ich mal durchgeblättert und es macht einen guten Eindruck.

ich freue mich sehr als Bibliothekar, dass er in der virtuellen Welt das “alte” Medium – Buch noch nicht vergessen hat. Es wäre wahrscheinlich für ihn viel besser, wenn er (Bibliotheksnutzer?) in einer virtuellen Bibliothek das Buch “ausleihen” könntet.

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